"Feen Passage"

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein

(gesprochen)
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein!


Hoffmann von Fallersleben
(Popular German Song)

Dank an Chris Büttgen

 

Wichtig ist, dass der Fliegenpilz versteckt ist, wie die Feen-Welt, man muss sie suchen, wie wir uns selbst suchen müssen.

Weil der Fliegenpilz Makro-Visionen erzeugt, wird die Vision des Waldes verzerrt und zeigt uns die Vision, die wir von uns selbst haben.

Der Fliegenpilz selbst ist aber nicht verzerrt. Er zeigt uns nur die falsche Vision des ersten Blickes, die Vorstellung, die wir von uns haben.

Die versteckte Realität, das nicht verzerrte Bild des Fliegenpilzes, sagt, dass wir es sind, die Halluzinationen haben (Vorstellungen über uns selbst).

Der Pilz ist nicht auf das ganze Wald Bild, er ist ja nicht verzerrt und stellt damit klar, dass der Wald trotz der Verzerrung weiter existiert, man kann dies wahrnehmen oder nicht, weiter in der Verzerrung leben oder nicht, das ist dem Wald egal (deswegen wiederholt sich das Bild des Waldes).

Trotz der verzerrten Vision von uns selbst ist man im Inneren, im Selbst, ein wunderschöner Wald voller Farben, darum sind auch die Farben verstärkt, und trotz Verzerrung ist der Wald immer noch schön.

Der Wald ist ein Weg und der Fliegenpilz ist zwischen den beiden Bildern versteckt. Der Weg, auf dem auch der Fliegenpilz steht.

Versteckter Glücksbringer.

Glück erreicht man über den Weg des Wissens über die Fähigkeiten der verborgenen Natur, die man mit Respekt, Liebe und Wissen behandeln muss, wenn man nicht sterben will.

Glück bringt, .... mit Verantwortung den Weg des Respekts, der Liebe und des Wissens über uns selbst zu gehen.

Die Feen sind WIR !!! Wir können ja für uns Wunder vollbringen.

Das Lied über die Hagebutte, erklärt, erzählt, dass sie eine Frucht des Waldes ist und Ernährung über den Winter sichert, nicht zu vergessen, dass das Bild herbstliche Farben hat und der Blick des Fliegenpilzes nicht nur grell rot ist sondern auch Hagebutte förmlich (der Pilz hat sich noch nicht ganz ausgedehnt in seiner Haube).

Man muss über die Hagebutte in Metaphern denken ....

"Wer einen Blick in das Innere riskiert, entdeckt im dicken vitaminreichen Samenmantel viele kleine potentielle Rosennachkömmlinge. Doch Rosenpflanzen können nur dann daraus entstehen, wenn der Hagebutte die Passage durch den Vogelmagen gelingt. Denn während das köstliche Fruchtfleisch das hält, was es verspricht (den Hunger zu stillen), bleibt der mit einer widerstandsfähigen Hülle umgebene Samen unversehrt. Er wird durch vergebliche Angriffe von Verdauungssäften, erst keimfähig.".

So wie wir, ... wenn wir einen Blick in unser Inneres riskieren, entdecken wir in unserem vitaminreichen Schutzmantel viele potentielle "Rosenpflanzen". Doch unsere Schönheit kann nur dann entstehen, wenn wir durch die Passage des Selbsterkennens durchgehen. Und auch während unser Schutzmantel uns gibt, was wir brauchen, köstliche Ernährung und damit die Möglichkeit weiter zu leben, bleibt das mit einer widerstandsfähigen Hülle umgebene UNS unversehrt. Es wird durch vergebliche Angriffe von unserem Erleben erst wahr.

Das heißt Er (der Samen, also unser wahres Ich) wird erst durch das Analysieren unserer Probleme und das Hinterfragen, woher sie kommen, erst wahr, keimfähig.

Wenn wir unsere Probleme und die Frage, woher sie kommen, nicht lösen, werden wir zwar weiterleben, aber wir tragen eine Last die uns nicht gehört, und somit verzerrt sich das Bild von uns selbst.